Die Tücken der Bildschirme – The Informed Sleeper: DUXIANA

 

THE INFORMED SLEEPER
Technologie

Die Tücken der Bildschirme

By DUX Design, AB  •  June 5, 2014

Seien wir ehrlich: Wir lassen kaum einen Bildschirm aus. Von Desktopcomputern und Laptops bis hin zu unseren Tablets und Smartphones: Wir gewöhnen unsere Augen bereits beim morgendlichen Prüfen des E-Mail-Posteingangs an den Bildschirm und führen dies bis zur abendlichen Lektüre im bläulichen Licht des E-Book-Readers fort. Ganz abgesehen von den sozialen Auswirkungen auf eine Gesellschaft, in der Menschen lieber mit elektronischen Geräten anstatt miteinander interagieren, verfestigt sich täglich der Schaden, den wir unseren Augen sowie unserem Rücken und Nacken zufügen. „Da wir beim Betrachten von Smartphones, Tablets und Laptops den Kopf nach unten halten, werden die Muskeln im Nackenbereich gedehnt, sodass sich die Schmerzen von der Wirbelsäule bis zum unteren Rücken erstrecken können“, erläutert der Chiropraktiker Tim Hutchful. „Dies ist insbesondere dann ungünstig, wenn wir diese Geräte über Stunden hinweg benutzen, da der Körper dann über kurz oder lang eine gekrümmte Haltung annimmt.“ Da bei der Arbeit immer mehr mobile Technologien zum Einsatz kommen und bevorzugt werden, nehmen Nacken- und Rückenschmerzen zu, und der „Bildschirmbuckel“ holt das Karpaltunnelsyndrom als häufigste Bürokrankheit ein.

 

Frau mit Mobilgerät

 

Die Schädigung ist jedoch nicht auf die Arbeitszeit begrenzt. Laut einer im Journal of Neuroscience veröffentlichten Studie kann sich das von Computern, Tablets und Smartphones ausgehende bläuliche Licht auf unsere Schlafgewohnheiten auswirken. „Wenn Sie kurz vor dem Schlafengehen ein Tablet oder einen Laptop verwenden, kann das abgegebene Licht Ihr Gehirn anregen und munter machen, sodass Sie erst mit Verzögerung einschlafen“, so Phyllis Zee, Professorin für Neurowissenschaften an der Northwestern University und Direktorin des dortigen Center for Sleep & Circadian Biology. Wenn die Rezeptoren unserer Augen über einen längeren Zeitraum hellem Licht ausgesetzt sind, senden sie dem Gehirn die Anweisung, wach zu bleiben. Das Gehirn wiederum schüttet kein Melatonin mehr aus. Dieses Hormon macht schläfrig und hilft beim Einstellen unserer inneren Schlafuhr.

 

Frau im Bett mit Tablet

 

Normalerweise erhalten wir diese hormonelle Schlafhilfe vom Gehirn um etwa 21:00 oder 22:00 Uhr. Wenn jedoch helles Licht auf unsere Augen trifft, kann diese planmäßige Ausschüttung unterbleiben. Unglücklicherweise sind unsere Augen besonders empfindlich für das tagsüber zwar häufige, abends jedoch eher seltene blaue Licht. Da Computerbildschirme und Smartphones blaues Licht abstrahlen, intensiviert sich die wach haltende Wirkung selbst bei weniger hellem Licht. Die Technologie ist für dieses Problem die Ursache, kann jedoch auch die Lösung bieten. Das kostenlose Programm F.lux passt automatisch die Farbtonregelung Ihres Computerbildschirm an, um in der Dämmerung die Blautöne zu verringern und sie morgens wieder zu erhöhen.

„The Informed Sleeper“ hält Sie stets über die Vorteile eines tieferen Schlafs für Ihre Gesundheit auf dem Laufenden.

       
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Wir bei DUX schenken der Vielfalt menschlicher Körper Aufmerksamkeit. Wir alle benötigen für vollkommenes Wohlbefinden maßgeschneiderte Produkte. Daher kann der Kauf eines qualitativ hochwertigen Bettes mit enormem Aufwand verbunden sein.

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