Ihre innere Schlafuhr: Ein Körper. Zwei innere Uhren | DUXIANA

 

THE INFORMED SLEEPER
Schlafforschung

Ein Körper. Zwei innere Uhren.

Von DUX Design AB • 20. Juli 2014

Unsere Körper orientieren sich an zwei inneren Uhren. Eine der Uhren ist von der Sonne abhängig und wird als Biorhythmus bezeichnet. Die andere Uhr wird von einer Vielzahl von Nervenzellen im Gehirn gesteuert (dem suprachiasmatischen Nucleus, SCN). Dies bezeichnen wir als Schlaf-Wach-Homöostase.

 

Zeit zum Schlafen
Wenn wir über einen langen Zeitraum wach sind, kommuniziert die Schlaf-Wach-Homöostase ein wachsendes Schlafbedürfnis. Dieser regulative Apparat hilft uns auch, während der Nacht ausreichend Schlaf zu tanken, um die Wachstunden auszugleichen.

Der Haken an der Sache
Wenn die Schlaf-Wach-Homöostase unsere einzige Uhr wäre, würden wir vollkommen erholt aus tiefem Schlaf erwachen. Im Lauf des Tages jedoch würden wir wie eine sich langsam erschöpfende Batterie immer müder werden. So verhält es sich jedoch nicht. Stattdessen erleben wir im Tagesverlauf unterschiedliche Phasen der Fitness. Dies liegt an unserer anderen Uhr, dem Biorhythmus.

 



Die Kraft der Sonne
Beim Biorhythmus handelt es sich um einen 24-Stunden-Zyklus, der sich auf so unterschiedliche Organismen wie z. B. Fruchtfliegen, Menschen und Pilze auswirkt. Der Biorhythmus verzeichnet im Tagesverlauf Höhen und Tiefen. Bei Erwachsenen tritt das stärkste Schlafbedürfnis zwischen 2:00 und 4:00 Uhr sowie nachmittags zwischen 13:00 und 15:00 Uhr auf. Dies kann jedoch abweichen, wenn Sie z. B. ein Frühaufsteher oder ein Nachtmensch sind. Die Schläfrigkeit während dieser Tiefpunkte des Biorhythmus ist weniger intensiv, sofern wir ausreichend geschlafen haben. Unter Schlafmangel fallen diese Schwankungen stärker aus. Der Biorhythmus sorgt ebenso dafür, dass wir uns zu bestimmten Tageszeiten auch dann fit fühlen, wenn wir seit Stunden wach sind und uns die Schlaf-Wach-Homöostase Müdigkeit signalisiert.

 


Tauziehen der inneren Uhren
Diese beiden Systeme gleichen sich in der Regel aus. Da sie jedoch unabhängig voneinander agieren, können sie in Konflikt geraten. Störungen des Biorhythmus, wie z. B. ein Jetlag, stehen in Konflikt mit unseren natürlichen Schlafmustern. Denn aufgrund der veränderten Lichtsignale durch die Zeitverschiebung nötigt das Gehirn den Körper, das gewohnte Muster zu ändern. Diese Symptome können jedoch auch im Alltag auftreten, wenn der Biorhythmus durch lange oder unregelmäßige Wachphasen gestört wird. Daher sind regelmäßige Schlafgewohnheiten wichtig, damit unsere beiden inneren Uhren synchron ticken.

 

Grafik zum Vergleich von Schlafbedürfnis und Schlafbedarf


Licht und Wahrnehmung
Die Schlaf-Wach-Homöostase wird auch von Licht und Dunkelheit beeinflusst. Die Schlaf-Wach-Homöostase befindet sich direkt über den Sehnerven. Wenn das Morgenlicht von den Sehnerven zur Schlaf-Wach-Homöostase geleitet wird, gibt die innere Uhr das Signal zum Aufwachen. Die Schlaf-Wach-Homöostase meldet dies an andere Bereiche des Gehirns weiter, die über Hormonausschüttung, Körpertemperatur und weitere Funktionen steuern, ob wir uns müde oder wach fühlen. Wenn z. B. nach Sonnenuntergang das Licht schwächer wird, weist die Schlaf-Wach-Homöostase das Gehirn an, mehr Melatonin zu produzieren. Dieses Hormon macht uns müde. Daher werden wir beim Lesen im Bett mit einem Kindle, iPad oder Tablet möglicherweise wacher, während die Müdigkeit beim Lesen herkömmlicher Bücher schneller einsetzt.

„The Informed Sleeper“ hält Sie stets über die Vorteile eines tieferen Schlafs für Ihre Gesundheit auf dem Laufenden.

       
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